Rügen entdecken auf zwei Rädern

Ich selbst habe vor einigen Jahren so meinen Urlaub verbracht. Und noch heute ist mir vieles was ich damals gesehen und erlebt habe in sehr guter Erinnerung. Um einen kleinen Einblick zu bekommen was die Insel Rügen zu bieten hat, berichte ich euch am besten von einigen Etappen meines Urlaubs.

Gemeinsam mit einem Freund mietete ich in Bergen ein Zimmer. Von dort aus starteten wir dann unsere Touren über die Insel Rügen. Nachdem wir uns etwas eingerichtet hatten, haben wir zuerst einmal das beschauliche Städtchen Bergen erkundet. Am darauffolgenden Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück, starteten wir dann mit leichtem Gepäck unsere erste Tour über die Insel. Es ging über Sagard und Glowe in den Norden der Insel nach Putgarten. Nach gemütlichem Dahinrollen und einem Zwischenstopp am Schlosshotel Spyker am Spyker See, kamen wir gegen Mittag in Putgarten an. Nach einer typischen Inselstärkung, es gab leckere Fischbrötchen, ging es dann zum Kap Arkona. Die imposante Steilküste bietet einen Wahnsinns Ausblick und ist ein echtes Highlight das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Unser Rückweg führte uns dann über Altenkirchen und Wiek, zur Wittower Fähre am Jasmunder Bodden. Das Panorama welches sich einem hier bietet ist absolut atemberaubend. Am Tag darauf widmeten wir unsere Aufmerksamkeit der Insel Hiddensee und dem obligatorischen Stopp auf dem Dornbusch und dem nahegelegenem Kloster.

Da wir den westlichen Teil der Insel größtenteils erkundet hatten, führte uns unsere nächste Etappe über Lohme im Nordosten Rügens, nach Sassnitz und Binz im Osten. Nachdem wir die Aussicht in Lohme vom Balkon Rügens genossen haben ging es weiter die Kreideküste entlang zum Königsstuhl, einem über 100 Meter hohen Kreideblock. Nach einem kurzen Stopp in Sassnitz ging es dann zum Koloss von Prora, ein etwa 6km langes, zu NS Zeiten geplantes, jedoch nie vollendetes Mammutprojekt. Am Abend erreichten wir das Ostseebad Binz mit seinem endlos scheinenden Badestrand und der wunderschönen Kurpromenade. Unsere letzte Etappe führte uns zum Ostseebad Sellin mit seiner wunderschönen Seebrücke. Nach etwas Entspannung am Strand ging es für uns dann weiter Richtung Putbus. Hier wollten wir uns unbedingt den Circus von Putbus mit seinem Obelisken im Zentrum dieses Platzes ansehen. Über Garz und einem Besuch der dortigen Feldsteinkirche, ging es dann zurück nach Bergen. Den nächsten Tag nutzten wir zum Auspannen, bevor es dann wieder nach Hause ging.

Alles in allem kann ich sagen, dass es sehr von Vorteil ist, den leichten Muskelkater außer Acht gelassen, die wunderschöne Insel Rügen mit dem Fahrrad zu erkunden. Da man so einfach viel mehr von der Schönheit und der Vielfalt dieser Insel mitbekommt als es im Auto der Fall wäre. Um noch mehr Einblicke von Rügen und seinen Sehenswürdigkeiten zu gewinnen lohnt sich auch ein Blick auf die Seite http://www.reiseberichte-online.net/ruegen-sehenswuerdigkeiten/. Hier hat man alle Sehenswürdigkeiten Rügens auf einen Blick. Ich persönlich kann einen solchen Urlaub nur empfehlen und werde ihn mit Sicherheit in naher Zukunft mit meinen Kindern wiederholen.

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