6km entlang der Mauer – der Mauerradweg

Wer Berlin mit dem Fahrrad erkunden möchte und dabei möglichst viel über die Geschichte der einst geteilten Stadt erfahren will, der sollte eine Tour auf dem Berliner Mauerradweg machen. Der Mauerradweg führt in etwa entlang des alten Verlaufs der Berliner Mauer und hat eine Gesamtlänge von rund 160 Kilometern. Wer ihn komplett abfahren möchte, der sollte dafür mindestens zwei Tage einplanen, da es auf der Strecke reichlich zu sehen gibt.

Gedenkpunkte am Mauerradweg

Der Mauerradweg führt durch viel städtisches Gebiet, wobei der ehemalige Zollweg und der so genannte Kolonnenweg zu weiten Teilen abgefahren werden. Zudem handelt es sich aber bei der Strecke auch um eine Radtour durch Berlin und Umgebung, so dass auch schöne Landschaften rund um die Spree-Metropole durchkreuzt werden. An 29 Standorten wird an die Toten erinnert, die zu DDR-Zeiten an der Mauer ums Leben kamen, und immer wieder lassen sich einzelne übrig gebliebene Fragmente der Mauer entdecken. Der zentrale Gedenkpunkt für die Toten befindet sich an der Bernauer Straße. Der Mauerradweg ist gut ausgeschildert, so dass auch Ortsfremden eine Orientierung leicht fällt.

Etappen des Mauerradwegs

Startpunkt für eine Fahrt entlang des Mauerradwegs könnte der Potsdamer Platz sein. Vorbei an den modernen Hochhausgebäuden geht es über die Sonnenallee und die Warschauer Straße nach Schönweide. Weitere Zwischenstopps sind Schönefeld, wo derzeit der neue Berliner Flughafen entsteht, und Lichterfelde. Von dort aus geht es nach Griebnitzsee, dem einstigen Kontrollpunkt für Züge, und dann zum Wannsee. In schöner Kulisse lässt es sich hier vor allem im Sommer sehr gut verschnaufen. Weiter führt die Radtour durch Berlin und Umgebung über Staaken, Henningsdorf, Hohen Neudorf und Hermsdorf zum Berliner Nordbahnhof. Von dort aus geht es wieder in die Berliner Innenstadt hinein. Am Ende der Tour erwarten die Radler dort noch ein paar Höhepunkte wie das Regierungsviertel, der Reichstag oder Berlins bekanntestes Wahrzeichen das Brandenburger Tor, das ebenfalls ein Teil der der ehemaligen Grenze war.

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